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Die Phasen des Schlafes

23 September 2020
2 Minuten Lesezeit
Die Phasen des Schlafes
Hier sind diese Etappen aufgeführt - einschließlich Tipps, wie man am besten wach wird.

Wenn Sie nachts die Augen zumachen, setzt im Körper sofort ein „Cooling down“ vom Tag ein, auf das das „Warming up“ für den Tag darauf folgt. Egal, ob Sie sich lange hin- und herwälzen, bevor Sie einschlafen, oder schon schnarchen, bevor Ihr Kopf überhaupt das Kissen berührt – jeder durchläuft dieselben Phasen des Schlafes. Hier sind diese Etappen aufgeführt – einschließlich Tipps, wie man am besten wach wird.

 

Einschlafphase

Die Nachtruhe beginnt immer mit der Einschlafphase. In dieser Phase befindet man sich zwischen Wachen und Schlafen, man fühlt, dass man sozusagen „wegdriftet“. Unter idealen Umständen sollte diese Phase nur wenige Minuten anhalten. Manchmal aber kann es Stunden dauern, bis man tatsächlich in Schlaf fällt. Es gibt viele Ursachen für Einschlafschwierigkeiten, wie etwa Stress, Anspannung oder zum Beispiel falsche Kissen oder Matratzen. Wenn es also jede Nacht sehr lang dauert, bis Sie einschlafen, sollten Sie nach Hilfe suchen.  Sie können sich zum Beispiel an einen Schlafspezialisten wenden.

 

Leichtschlaf

Die erste wirkliche Schlafphase ist im Vergleich zu den späteren Phasen sehr leicht. Man wacht nicht mehr von allem auf, aber wenn, dann sehr schnell. Wenn man in dieser Phase wach wird, fühlt man sich oft nicht ausgeruht und ist leicht verwirrt. Sie sollten versuchen, nicht in dieser Phase wach zu werden, indem Sie zum Beispiel nicht noch eine halbe Stunde länger schlafen, nachdem der Wecker geklingelt hat. Dann ist das Risiko, weniger ausgeruht wach zu werden, größer, als wenn Sie sofort aufgestanden wären.

 

Übergangsphase

Diese Übergangsphase dauert genau wie die Einschlafphase nur etwa 5 Minuten. Dabei fällt der Körper vom Leicht- in den Tiefschlaf. Die Muskeln entspannen sich und der Herzschlag verlangsamt sich. Jetzt erst kommt man wirklich zur Ruhe.

 

Der Tiefschlaf

Ab dieser Phase beginnt der Schlaf tatsächlich. Der Tiefschlaf ist die im Hinblick auf wirkliche Ruhe wichtigste Phase. Der Körper entspannt sich völlig und das Gehirn ist im Ruhemodus. In dieser Phase aufzuwachen ist keine gute Idee, weil der Körper dann abrupt aus seiner tiefen Ruhe gerissen wird. Infolgedessen ist man meist etwas verwirrt, wenn man aufsteht, und weiß manchmal nicht einmal, wo man ist.

 

REM-Schlaf

Während des REM-Schlafes (REM steht für „Rapid Eye Movement“, also „rasche Augenbewegung“) bewegen sich die Augen pfeilschnell hin und her. Auch Herzschlag und Atmung sind in dieser Phase unregelmäßig und der Blutdruck steigt an. Das scheint erst einmal so, als sei es nicht gut für uns, aber weit gefehlt. All diese Effekte werden durch den Körper selbst in Gang gebracht, um alle emotionalen Daten dieses Tages verarbeiten zu können. Diese Phase ist daher auch für die dabei ablaufende emotionale Regeneration bekannt. Der Tief- und REM-Schlaf gehen also Hand in Hand und regenerieren Körper bzw. Geist.

 

Die Bedeutung des Schlafzyklus

Wie ausgeruht Sie aufwachen, hängt also davon ab, wie viele Schlafzyklen Sie durchlaufen. Jeder Zyklus dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden, wobei die ersten 3 Zyklen nachweisbar am meisten bringen. Die ersten 4 Stunden Schlaf sind daher entscheidend. Darüber hinaus ist es vor allem wichtig, in welcher Phase des Zyklus man wach wird. Am besten ist es, zu versuchen, am Ende des Zyklus wach zu werden, und zwar in dem Moment, in dem man vom Ende des REM-Schlafes in den Beginn des Leichtschlafes des nächsten Zyklus übergeht. Es gibt Apps, die Ihnen dabei helfen. Die Phasen des Schlafes sind entscheidend für Ihre Gesundheit.